Hund genießt den Strand
Urlaub mit dem Hund: Was ist zu beachten?
2. März 2017
Hundebett Nordwolf Strandkorb in der Größe L
Müssen Hundekrallen geschnitten werden?
7. August 2017

Der richtige Hundeschlafplatz: Für einen erholsamen Schlaf

Hund am Strand der gähnt

Unsere Vierbeiner benötigen einen festen Hundeschlafplatz, an denen sie ruhen oder schlafen können. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen ruhen bzw. schlafen Hunden nämlich bis zu 20 Stunden am Tag, sofern sie die Möglichkeit dazu haben. In der traumlosen Zeit des Schlafes regeneriert sich der Körper. Die Untersuchungen fanden heraus, dass ausreichend Schlaf ihr Immunsystem stärkt. Langschläfer leider deutlich weniger unter Parasitenbefall als Kurzschläfer. Ähnlich wie bei uns Menschen verarbeitet der Hund im Traum seine Erlebnisse. Ein ungestörter und erholsamer Schlaf ist also unabdingbar. Einen guten Anhaltspunkt, wo der richtige Hundeschlafplatz ist, gibt der Hund meistens selber. Dort kannst du dann den Hundeplatz einrichten, sofern einige Anforderungen erfüllt.

 

Wie viele Schlafplätze benötigt ein Hund?

Je nach den räumlichen Voraussetzungen sollten dem Hund mehrere Schlafplätze angeboten werden

  1. Hund benötigen einen ruhigen Rückzugsort. Leben mehrere Hunde in einem Haushalt, so sollte jedem Hund mindestens ein Rückzugsort eingerichtet werden
  2. Hunde suchen allerdings auch die Nähe zu ihren Bezugspersonen, dort sollte ein weiterer Hundeschlafplatz vorgesehen werden

Daher benötigen Hunde in der Regel mehrere Plätze, die den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden

 

Der ideale Hundeschlafplatz muss viele Anforderungen erfüllen

Welpen benötigen engen Kontakt zu Artgenossen oder (ersatzweise) Menschen, um sich geborgen zu fühlen. Die Anforderungen ändern sich etwas, wenn die Hunde älter werden. Dann brauchen Hunde auf der einen Seite einen Rückzugsort, auf der anderen Seite suchen Sie die Nähe zu ihren Bezugspersonen.

Alle Hundeschlafplätze sollten aber folgende Anforderungen erfüllen

  • Der Bereich muss vor Zugluft geschützt sein
  • Der Schlafplatz sollte groß genug sein, damit sich der Hund voll ausstrecken kann. Die Faustformel lautet: Länge des Hundes (ohne Rute) plus 20 cm
  • Dein Hund hat gerne alles im Blick und möchte ungern vom Rudel (Familie) ausgeschlossen sein. So möchte der Hund instinktiv das Treiben im Haushalt mitbekommen
  • Welpen und Junghunde kommen in der Regel gut mit etwas härterem Untergrund zurecht. Dagegen bevorzugen die älteren Vierbeiner einen weicheren Untergrund. Das wird insbesondere dann wichtig, wenn der Hund unter einer Erkrankungen des Bewegungsapparates leidet, wie zum Beispiel Arthrose oder Rheuma
  • Langhaarige Hunderassen bevorzugen meistens einen etwas kühleren Platz, wie zum Beispiel auf Fliesen. Dagegen suchen kurzhaarige Hunderassen häufiger den bequemeren und wärmeren Platz auf

Grundsätzlich spricht auch nichts gegen einen Hundeschlafplatz im Freien, sofern die Witterungsbedingungen für die Rasse angemessen sind. Der Hund gewöhnt sich in der Regel schnell an die Umgebung und findet auch hier seinen erholsamen Schlaf.

Der Hundeschlafplatz als Rückzugsort

Der Liegeplatz sollte ruhig und geschützt sein, auf dem der Hund ungestört ruhen kann. Dieser Platz wird umso wichtiger, wenn der Hund mit weiteren Haustieren ode rmit Kindern zusammenlebt. Achte darauf, dass der Rückzugsort von deinen Kindern respektiert wird und die Hunde dort nicht gestört werden. Oft kommt das Schlafzimmer oder der angrenzende Flur in Frage. So bleibt der Hund auch in der Nacht bei seinem Rudel. Ist das nicht möglich, sollte nach einem Platz in der Nähe gesucht werden. Der Hausflur ist dagegen meistens weniger geeignet. Dort ist meistens viel los und der Hund kommt nicht zur Ruhe. Denk auch an die Geräuschkulisse an dem Platz, die durch einen Fernseher und Musik verursacht wird.

Der Hundeschlafplatz bei den Menschen

Hier möchte der Hund etwas vom Treiben mitbekommen. Selbst wenn du deinem Hund einen Platz in einem anderen Raum anbieten: er möchte zu gern im selben Raum sein. Achte auf einen Hundeschlafplatz, der nicht direkt am Durchgang ist, damit dein Hund auch hier etwas zur Ruhe kommt. Viele Hunde bevorzugen im Sommer einen schattigen, im Winter dagegen einen sonnigen Platz.

 

Der Hund im Bett oder auf der Couch

Wer kennt die Vorstellung nicht, mit dem Hund auf der Couch oder im Bett zu kuscheln! Und wenn der Vierbeiner dann noch mit dem süßen Hundeblick einen ansieht, ist es um viele Hundebesitzer geschehen. Inwiefern sich das auf die Erziehung des Hundes auswirkt, da scheiden sich die Geister. Einige argumentieren, dass, solltest du dich breitschlagen lassen, du so deinem Hund eine hohe Position im Rudel signalisierst. Das kann wiederum zu Problemen in der Erziehung führen. Der Vierbeiner sieht sich gleichberechtigt und könnte den Respekt vor dir verlieren oder deine Führungsposition im Rudel in Frage stellen. Daher sollte der Hund immer auf dem Boden liegen und nie auf der Couch oder im Bett. Damit ist die Hierarchie im Rudel klar geordnet. Auf der anderen Seite argumentieren Befürworter, dass keine Gefahr für die Hierarchie besteht. Der Hund muss nur den erhöhten Platz verlassen, sobald er aufgefordert wird.

 

Letztendlich wirst du bzw. dein Hund den idealen Schauplatz schon von ganz alleine finden. Achte nur darauf, ihm mehrere Plätze nach Möglichkeit anzubieten, die den jeweiligen Kriterien erfüllen!

Gaby

 

Bleib auf dem Laufenden: Erhalte die neuesten Infos & hilfreiche Tipps rund um das Thema Hund